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Starkheim 3 | 84453 Mühldorf a. Inn +49 8631 98637-0

Hauptausbildung mit Berufsanerkennungsjahr

Die Ausbildung an der Fachakademie befähigt die Studierenden in:

  • Kindertageseinrichtungen
  • Heimen:
    • Tagesstätten für Kinder mit heil- und sonderpädagogischem Förderbedarf,
    • Heime für Kinder bis zur Beendigung der Vollzeitschulpflicht,
    • Heime für schulentlassene Minderjährige und junge Volljährige wie Jugendwohnheime,
    • Heime bei Förderschulen,
    • Erholungs- und Kurheime,
    • Einrichtungen der Jugendarbeit,
    • Schülerheime und Tagesheimschulen
  • und anderen sozialpädagogischen Bereichen selbstständig als Erzieherinnen und Erzieher tätig zu sein.

Bewerbungen

Bewerbungen werden zwischen 1. November und 28. Februar für das darauffolgende Schuljahr angenommen.

Bitte reichen Sie ein:

  • Bewerbungsschreiben
  • Lebenslauf
  • Nachweis des entsprechenden Abschlusszeugnisses (beglaubigte Abschrift des Zwischen- oder Abschlusszeugnisses)
  • zwei Farblichtbilder in Passbildgröße, mit Namen auf der Rückseite

Bitte keine Bewerbungsmappe oder Ähnliches verwenden.

Aufnahmebedingungen für die nachfolgende zweijährige Vollzeitausbildung

  1. Mittlerer Schulabschluss
  2. Entweder:
    • eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem sozialpädagogischen, pädagogischen, sozialpflegerischen, pflegerischen oder rehabilitativen Beruf mit einer Regelausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren oder
    • eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf und ein erfolgreich abgeschlossenes einjähriges Sozialpädagogisches Seminar oder
    • ein zweijähriges erfolgreich abgeschlossenes Sozialpädagogisches Seminar oder
    • eine einschlägige berufliche Tätigkeit von mindestens vier Jahren
  3. Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses, das nicht älter als drei Monate ist und ausweist, dass der Bewerber für den Beruf des Erziehers geeignet ist.

Pädagogik / Psychologie / Heilpädagogik

In der Fächerkombination Pädagogik/Psychologie/Heilpädagogik (PPHP) wird ein breitgefächertes theoretisches Grundlagenwissen vermittelt. Die Studierenden sollen ihr berufliches Handeln mit fundierter Fachkompetenz begründen können. Die Praxisrelevanz der verschiedenen Inhalte wird deutlich, indem im Unterricht mit konkreten Handlungssituationen gearbeitet wird und die Studierenden ihre Erfahrungen aus den unterschiedlichen Praktika einbringen.

Zusätzliche Übungen differenzieren und vertiefen die Kenntnisse und Fertigkeiten in diesen Fach.

Praxis- und Methodenlehre mit Gesprächsführung

Im Fach Praxis- und Methodenlehre mit Gesprachsführung geht es um die Umsetzung der erworbenen Theoriekenntnisse durch praktisches Ausprobieren und Einüben. Durch die Idee des „learnig by doing” im Rahmen intensiver Kleingruppenarbeit besteht die Möglichkeit, sich mit der eigenen Persönlichkeit auseinanderzusetzen und wichtige Erfahrungen im Bereich der Teamarbeit zu machen. Großen Wert legen die DozentInnen auf das Erlangen fachlicher, emotionaler und sozialer Kompetenzen.

Religionspädagogik

Der Unterricht im Fach Religionspädagogik findet in der Regel nach Konfession getrennt, aber auch in ökumenischer Verbundenheit statt. Neben dem Vermitteln von religiösem Fachwissen (z.B. zu den Festen im Kirchenjahr, zu verschiedenen Religionen, zur Bibel) und religionspädagogischen Konzepten (z.B. biblische Geschichten mit allen Sinnen erleben, mit Kindern meditieren, Kirchenräume entdecken) ist uns die persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben und den damit verbundenen Werten wichtig. Dies ist die Voraussetzung, um Kinder bei ihrer religiösen Entwicklung zu begleiten.

Durch die Teilnahme an vertiefenden Übungen (z.B. Morgenandachten gestalten; Begegnung mit Vertretern anderer Religionen) besteht die Möglichkeit, ein „Religionspädagogisches Zertifikat“ zu erwerben, das für Bewerbungen bei kirchlichen Trägern von Vorteil ist.

Kunst- und Werkerziehung

Kinder und Jugendliche zeigen ein hohes Interesse daran, ihre Lebenswelt aktiv mitzugestalten. Ein gesundes Aufwachsen wird dadurch begünstigt, wenn sie die Erfahrung machen, das Leben selbst in der Hand zu haben und ihr eigenes Handeln als sinnvoll begreifen.

Die beiden Fächer vermitteln den angehenden ErzieherInnen dazu das nötige Hintergrundwissen und Fertigkeiten, ihre Zielgruppe im gestalterischen Feld unterstützen zu können.

Die Kunsterziehung beschäftigt sich mit dem bildnerischen und plastischen Ausdrucksvermögen der Kinder. Die angehenden Fachkräfte erweitern in den praktischen Einheiten ihre methodischen und künstlerischen Fertigkeiten und setzen sich mit ästhetischen Fragen des Erziehungsprozesses auseinander.

Dem gegenüber macht die Werkpädagogik das angewandte und alltagsorientierte Basteln, Bauen, Tüfteln der AdressatInnen zum Thema. Es geht um die Frage, wie Werkprozesse initiiert und begleitet werden können und welche Infrastruktur vorhanden sein sollte. In diesem Zusammenhang interessiert auch das Zusammenspiel von Gehirn und Hand im Laufe der menschlichen Entwicklung.

Musikerziehung

Ein Ziel der musikpädagogischen Ausbildung ist es, den Studierenden neben dem notwendigen „musikalischen Handwerkszeug” auch das nötige Selbstvertrauen mitzugeben, mit Kindern und Erwachsenen zu musizieren, und dabei eigene Ideen zu entwickeln und auszuprobieren.

Zum „Musikalischen Handwerkszeug” des Erziehers zählen aus unserer Sicht der geübte Einsatz von Sprech- und Singstimme, Grundkenntnisse im Gitarrespiel, die Fähigkeit, sich neue Lieder selbst zu erarbeiten, ein großes Repertoire an Spielen, Liedern und Übungen, sowie das Verständnis, diese zielgerichtet einzusetzen.

Bewegungserziehung

In Teilgruppen erleben sie die Bedeutung der motorischen Sensibilität für die kindliche Entwicklung. Geübt werden Durchsetzung und Anpassung. Materialien werden erprobt. Mit Musik und Sprache die eigene Kreativität spielend entdeckt.

Differenzierung und Sensibilisierung von Bewegung und Wahrnehmung sind ein gemeinsamer Prozess und bilden die Grundlage für jegliche Art von geschicktem Bewegungsverhalten. Bewegung ist ein wesentliches Element von Entwicklung und Reifung.

Deutsch / Kommunikation

Der Spracherwerb ist für Kinder grundlegend für ihre Entwicklung. Mit Sprache erschließen wir unser eigenes Inneres und erfassen die Welt, in der wir leben. Wissen, Erfahrungen und Gefühle nehmen Gestalt an und werden für unsere Mitmenschen begreifbar. So finden wir den Weg zu anderen, Begegnung und Austausch werden möglich.

Wir haben Worte, um Gefühle auszudrücken, wir bilden Sätze, um Zusammenhänge zu stiften, wir verleihen immer neuen Bedürfnissen Ausdruck und erleben die Macht unserer Worte.

Die Verantwortung für unser sprachliches Handeln anzunehmen, heißt die eigene Sprache zu verfeinern und zu pflegen. Dies ist die Voraussetzung zur Begleitung von Kinder und Jugendlichen in ihrer Sprachentwicklung.

Übungsfächer

Übungsfächer zu sozialpädagogischen Arbeitsfeldern und zu ausgewählten Fachthemen dienen der Vertiefung und der persönlichen und beruflichen Schwerpunktsetzung.

Als private, staatlich anerkannte Fachakademie sind die Kosten für einen Schulplatz durch staatliche Zuschüsse abgedeckt. Deshalb wird kein Schulgeld erhoben.

  • Bei der Aufnahme wird einmalig eine Verwaltungspauschale von € 20,00 erhoben.

Für besonderen Aufwand (z.B. Kopiergeld, Verbrauchs- und Arbeitsmittel) wird in jedem Schuljahr ein jährlicher Beitrag erhoben.

  • Hauptausbildung/Berufsanerkennungsjahr: 220,00 Euro/Jahr

Stand: September 2018

Kontakt

Fachakademie für Sozialpädagogik Mühldorf
Starkheim 3, 84453 Mühldorf a. Inn
T +49 8631 986370
F +49 8631 9863718
E-Mail

Ansprechpartner Leitung:

Christian Peiser

Christian Peiser, Schulleiter

Christian Peiser, Schulleiter

Pfarrer
Leiter der Fachakademie
E-Mail

Marianne Glück

Marianne Glück

Stellvertretende Leiterin der Fachakademie
E-Mail

Ansprechpartnerinnen Sekretariat und Verwaltung:

Irene Seyfried

Rosemarie Precht

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