skip to Main Content
Starkheim 3 | 84453 Mühldorf a. Inn +49 8631 98637-0

Willkommen auf den Seiten der Fachakademie für Sozialpädagogik Mühldorf

Bildung begleiten und gestalten

Unsere Fachakademie wurde 1974 durch den Landkreis Mühldorf gegründet: Sie befindet sich heute in Trägerschaft des Diakonischen Werkes Traunstein e.V.

Unsere Starkheimer Fachakademie ist die größte der bayerischen Fachakademien für Sozialpädagogik in evangelischer Trägerschaft  mit ca. 500 Schülerinnen/Schülern/Studierenden.

Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes steht die Vermittlung von 

  • Berufskompetenz
  • Fachkompetenz
  • Persönlichkeitskompetenz

im Sinne eines ganzheitlichen Bildungsangebotes im Mittelpunkt der Ausbildung.

Diese Ausrichtung und weitere strategische Ziele als Aus- und Fortbildungsanbieter in der Region setzen wir im Kollegium im Rahmen unseres Strategischen Schulentwicklung (STEP = STrategische Entwicklungs- Planung) um.

Unsere Fachakademie zeichnet sich durch verschiedene Merkmale aus, für die wir als Lehrende und Lernende eintreten:

  • Lernen in einer reizvollen Naturlandschaft am Inn mit einem „offenen Klassenzimmer“
  • Enge Vernetzung in Bildungsfragen mit dem Landkreis Mühldorf in der Bildungsregion Südostbayern
  • Vielfalt der Ausbildungsrichtungen: z.B. Berufsbegleitenden Ausbildung „ErzieherIn Plus“ und Bachelorstudiengang in Kooperation mit der Hochschule Rosenheim 
  • Fort- und Weiterbildungsangebote für pädagogische Fach- und Ergänzungskräfte
  • Erfahrene Lehrkräfte mit vielen unterschiedlichen Praxiserfahrungen
  • Hauseigene Cafeteria mit Mittagstisch und weiteren Angeboten von biologisch hergestellten Produkten aus dem regionalen und fairen Handel

Dozent Robert Loidl beschreibt das Selbstverständnis der Fachakademie, worauf es in der Begleitung der Studierenden ankommt und was die Mühldorfer Fachakademie von anderen unterscheidet.

Das Kollegium der Fachakademie im Schuljahr 2019/2020
Lehrerkollegium 2019/2020
Unsere Fachbereiche stellen sich vor

Fachbereich Deutsch

Welche Rolle spielt das Fach Deutsch in der Erzieherausbildung?

Kaum eine erzieherische Tätigkeit ist ohne Sprache denkbar: So ist die Erzieherin schon sprachliches Vorbild für Kinder in der Krippe, sie organisiert Kinderkonferenzen, liest Geschichten vor, betreut Hausaufgaben, moderiert Konfliktgespräche, verfasst Konzeptionen…

Im Deutschunterricht wird z.B. Vorlesen geübt, hier werden Workshops durch Studierende vorbereitet und angeboten oder Elternbriefe analysiert und verfasst.

Daneben hat das Fach die Aufgabe, den Unterricht in anderen Fächern zu unterstützen: In den theoretischen Fächern, die für die meisten Studierenden neu sind, müssen anspruchsvolle Texte verstanden, zusammengefasst oder kritisch beleuchtet werden.

Der Deutschunterricht kann dazu beitragen, indem Inhaltsangaben oder Argumentationen angefertigt werden.

Und schließlich soll das Fach Studierfähigkeit herstellen: Dazu gehört, Fachliteratur zu sichten, auszuwerten und angemessen eigene Ideen zu vertreten. 

Wie Facharbeiten strukturiert angelegt werden, wie man Fachliteratur korrekt einbindet und zitiert, kann im Unterricht vermittelt werden.

Das wichtigste Anliegen zum Schluss:  Freude an der Sprache!

Fachbereich Musik und Bewegung

Fachbereich Musik und Bewegung

Sibylle Kiegeland, Ingrid Eiblmeier, Claudia Pickart, Johannes Schmidt, Ivanildo Kowsoleea

Wir alle sind aus voller Überzeugung Musik- und Bewegungspädagogen. Wir wollen nicht nur das nötige “Handwerkszeug” mitgeben, sondern auch unsere Begeisterung teilen, Mut machen eigene Ideen zu entwickeln, zu gestalten und auszuprobieren.

Dabei liegt uns ein gemeinsames Ziel am Herzen, nämlich Erzieher*innen dafür auszubilden, dass sie Musik und Bewegung mit Freude, Sachverstand und Selbstvertrauen weitergeben und dabei ihren eigenen, ganz persönlichen Weg finden.

Fachbereich Naturwissenschaft und Gesundheit

Fachbereich Naturwissenschaft und Gesundheit

Eva Roth und Peter Kornherr

Die Lage der Fachakademie Mühldorf ist außergewöhnlich: In unmittelbarer

Umgebung der Fachakademie befindet sich der Inn mit seinen angrenzenden 

Biotopen. Die besondere Lage mitten in der Natur nutzen wir auch im Unterricht als attraktive Lernumgebung. Diese bietet interessante Möglichkeiten für pädagogische Aktivitäten. Im Gesundheitsbereich legen wir Wert auf Aspekte der Gesundheitsförderung und auf die Prävention von Krankheiten.

Fachbereich Praxis- und Methodenlehre mit Gesprächsführung

Wir verstehen unseren sozialpädagogischen Auftrag als Unterstützung und Begleitung der Studierenden eine professionelle Haltung aufzubauen, um zu einer kompetenten Erzieher*innen persönlichkeit zu reifen.

Die Unterstützung versetzt angehende Erzieher*innen in die Lage, vertieftes Verständnis für Erziehungs- und Bildungsprozesse zu entwickeln, diese zielgerichtet zu planen, Beobachtungen durchzuführen, pädagogisch zu verstehen und entsprechend zu handeln; die Adressatengruppe partizipatorisch alters- und entwicklungsgemäß verantwortungsvoll teilhaben zu lassen, Eltern in ihrer Erziehungsaufgabe zu stärken, gesellschaftliche Veränderungen und soziale Vielfalt wie auch Ungleichheiten wahrzunehmen, um entsprechende Bildungsangebote einzuleiten.

Die sozialpädagogische Methoden-Vielfalt schafft durch Rollenspiele, Projekte, Hospitationen, Expertengespräche, Portfolio-Arbeit, soziale Gruppenarbeit etc. reichen Erfahrungs- und Erprobungsraum.

Eine angemessene selbstkritische Reflexions- und Feedback-Kultur schafft die Voraussetzung für erweiterte Handlungskompetenzen.

Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis ermöglicht durch die sozialpädagogische Begleitung Transfer-Leistungen zu vollziehen.

 

Die unterrichtenden Sozialpädagogen*innen verfügen über reiche Praxiserfahrungen in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern für die Adressatengruppen vom Kleinkind- bis zum jungen Erwachsenenalter.

Fachbereich Sozialkunde und Soziologie

Fachschaft Sozialkunde/Soziologie

Judith Lechner, Luka Jakovic

Das Fach Sozialkunde/Soziologie ist ein Pflichtfach für Studierende der Fachakademie für Sozialpädagogik. Aktuell sind Erzieherinnen und  Erzieher neben der Familie und Erziehungsberechtigten die wichtigsten Sozialisationsinstanzen für Kinder und Jugendliche. Ebenso treten sie in Austausch mit Kooperationspartnern, insbesondere Eltern und Erziehungsberechtigten und begleiten Kinder und Jugendliche auf ihrem Bildungsweg. Demzufolge ist eine Aufarbeitung von soziologischen Themen für die erzieherische Tätigkeit unerlässlich, damit Erzieherinnen und Erzieher im Berufsleben alle Aufgaben bewerkstelligen können.

Fachbereich Religionspädagogik

Fachbereich Religionspädagogik

Christian Peiser, Regina Fendl-Wittenbrink und Andreas Gruber

Regina Fendl-Wittenbrink

Studium evangelische Theologie und Religionswissenschaften in München und Paris.

Schwerpunktmäßig Unterricht an Gymnasien in Bayern und Österreich, seit 2012 in den Fachakademien in München und Mühldorf.

Schwerpunkte: 

  • Arbeit mit jungen Erwachsenen, die sich auf ihren Beruf als Erzieher*in vorbereiten.
  • Begleitung der Studierenden, eigene religiöse Haltungen weiter zu entwickeln, zu festigen oder zu finden. 
  • offener und kreativer Dialog im Unterricht, um professionell und fantasievoll biblische und theologische Themen umzusetzen
  • interreligiöse und interkulturelle Fragestellungen

Andreas Gruber

Nickname: Religruber

Studium katholische Theologie an den Universitäten Eichstätt, Paris, München und Tübingen. 

Unterrichtet seit 1992 an der Fachakademie Starkheim das Fach Theologie/Religionspädagogik 

Schwerpunkte: 

  • Biblische Geschichten anschaulich und lebendig erzählen (Kamishibai, Tischtheater, Bodenbilder)
  • Morgenkreise gestalten
  • Lieder quer durch’s Jahr; Gottesdienste und Andachten mit allen Sinnen
  • Internetseite religruber.de

Erkennungsmerkmal: Gitarre und Kiste mit Starkheimer Liederbüch

Christian Peiser

Pfarrer und Leiter der Fachakademie

Studium der Evangelischen Theologie in Erlangen, Kiel und Rom

Unterrichtet seit 2014 an der an der Fachakademie Starkheim das Fach Theologie/Religionspädagogik in allen Ausbildungsgängen. Davor Gemeindepfarrer und Trägervertreter von evangelischen Kitas, zusätzlich Lehraufträge im Gymnasium

Schwerpunkte: 

    • Kirchengemeindliche Erfahrungen im Bereich Mutter/Vater-Kind-gruppen/Kindergottesdienst/Krabbelgottesdienst/Kita- sind wertvoll für die religionspädagogische Ausbildung 
    • Werteziehung auf der Basis des biblisch-christlichen Menschenbildes
    • Herzensbildung im Rahmen der Schulentwicklung

Fachbereich Werken und Kunst

Im Werk- und Kunstbereich hat der Mensch die Möglichkeit, seine Lebenswelt aktiv mitzugestalten.
Durch kreatives Arbeiten erlebt er Selbstwirksamkeit und lernt, sich und seinen Fähigkeiten zu vertrauen.

Die beiden Fächer vermitteln den angehenden ErzieherInnen das nötige Hintergrundwissen und die Fertigkeiten, ihre Zielgruppe – und sich selbst – im gestalterischen Feld zu unterstützen.
Seit 2017 gibt es an der Fachakademie zusätzlich einen Malort (Arno Stern), an dem Kreatives als Spielen begriffen und beurteilungsfrei gelebt werden kann.

Fachbereich Pädagogik / Psychologie / Heilpädagogik

Senay Gültekin, Nicole Esperschidt, Sofie Göbl, Anna Meißner, Sarah Richter

Senay Gültekin  

Magisterpädagogin (univ.), systemische Paar- und Familientherapeutin (DGSF), systemische Supervisorin (SG)

Nicole Esperschidt

Pädagogin, Mag.phil., Diplom-Sozialpädagogin (FH), staatlich anerkannte Erzieherin

Sofie Göbl

Psychologin, Mag.phil.

Anna Meißner

Diplom-Pädagogin, Diplom-Sozialpädagogin (FH), M.A. Media Education / Cultural Sociology

Sarah Richter

Diplom-Pädagogin (univ.), systemische Beraterin (DGSF) und systemische Supervisorin (SG)

 

Theorie bewegt! 

Im Fach PPHP vermitteln wir interessante pädagogische, psychologische und heilpädagogische Theorien und Konzepte.  

Dabei fördern wir auch die Reflexionsfähigkeit der Studierenden und unterstützen sie eine eigene Haltung zu entwickeln. Mit Hilfe verschiedenster Methoden und Unterrichtsformen bereiten wir die Studierenden sowohl auf ihre praktische Tätigkeit, als auch auf die zentrale Abschlussprüfung vor. Wir verknüpfen Theorie und Praxis lebendig miteinander! 

Fachbereich Literatur- und Medienpädagogik

Sie kennen das Märchen von Rotkäppchen schon? Diese Version sicher nicht:

In unserer ist Rotkäppchen mindestens so alt, dass es schon ein Smartphone besitzt. Sie hat es von der Großmutter nach viel Betteln zum Geburtstag bekommen. Rotkäppchens Mutter ist allein-erziehend und voll berufstätig. Daher hat sie wenig Zeit (und Lust), sich jetzt auch noch mit dem Smartphone der Tochter zu beschäftigen. Geschweige denn, sich um Rotkäppchens „Medienkompetenz“ zu kümmern. „Rotkäppchen ist schließlich ein Digital Native“, denkt die Mutter.

Eines Tages nun schickt sie ihre Tochter allein zu Fuß los, um die Großmutter zu besuchen. Wie das moderne Eltern gern machen, spricht die Mutter ein paar schnelle Verbote aus, wie „Komm ja nicht vom Weg ab!“ Sie ist aber schon wieder in Eile, weswegen es keine Begründung zum Verbot gibt. Mutter erlaubt Rotkäppchen aber, vorsichtshalber das Handy mitzunehmen, „falls was ist“. 

Damit der Weg durch die echte Natur nicht so langweilig wird, tippt Rotkäppchen, während sie zur Großmutter läuft, ein bisschen auf dem Smartphone rum. Sie stößt dabei fast mit dem Internetwolf zusammen, weil ihre Augen (und ihr Gehirn) so abgelenkt sind. Der Internetwolf surft mit seinem Blick ein bisschen über Rotkäppchens Schulter und merkt sich die Pin. Er erkennt auch gleich Rotkäppchens Unwissenheit bezüglich des Verhaltens im Internet. Daher fragt er fröhlich alle ihre privaten Daten ab und die der Großmutter noch dazu. Bei Rotkäppchens Offenherzigkeit wittert er eine doppelte Chance.

Der Internet-Wolf schickt Rotkäppchen in den App-Wald. Sie darf einen bunten Blumenstrauß sinnfreier Internetblüten für die Großmutter sammeln. Mit Rotkäppchens privaten Daten sind jetzt ganz viele Apps –for free- freigeschaltet. Rotkäppchen darf sich in allen Apps fröhlich austoben und verdaddelt dabei eine ganze Menge Zeit.

Währenddessen macht der Internetwolf sich an der Großmutter zu schaffen … Nachdem er Großmutters letztes Hemd geklaut hat, stiehlt er nun noch ihre Identität. Mit Großmutters Daten legt sich der Internetwolf im Dunkelwald ein dubioses Geschäft zu. Er kreiert in Rotkäppchen LieblingsApp, die er durch Tracking und Big Data Profiling ermittelt hat, einen Account mit großmütterlichem Passbild (und lustigen großen Ohren, großen Augen und großen Händen). Dann schickt der Inter-Wolf Rotkäppchen eine Freundschaftsanfrage. 

Rotkäppchen fällt natürlich auf die neue Online-Bekanntschaft herein. Sie glaubt, Großmutter habe sich ebenfalls in der LieblingsApp angemeldet und freut sich darüber. Fast kidnappt der Internet Wolf nun auch das ahnungslose Rotkäppchen samt Identität. 

Wäre nicht der medienkompetente Cyber-Profi Herr Jäger vorbeigekommen, der dem Internet-Wolf und seine Machenschaften schon lange durch den Internet-Wald verfolgt, wer weiß, was passiert wäre. Herr Jäger bewahrt Rotkäppchen und die Großmutter vor bösen Folgen ihres Identitätsdiebstahls. Ende gut, alles gut. 

An dem Fall sehen wir aber: Rotkäppchen ist keine wirkliche Digital Native. Woher soll sie es auch wissen? Großmutter und Mutter haben ja auch keine Ahnung. Vielleicht hätten sie sich doch gemeinsam mit dem Kind über Gefahren im Internet schlau machen sollen, bevor es ein Smartphone als Geschenk gibt?

Hier kommen unsere Studierenden ins Spiel. Damit die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen nicht zum „Rotkäppchen“ werden, machen sie sich in der Hauptausbildung im Fach Literatur- und Medienpädagogik mit wichtigen medienpädagogischen Inhalten von A-Z bekannt. Diese Inhalte werden praxisorientiert für verschiedene Altersgruppen erarbeitet. Alle Informationen lassen sich später in der pädagogischen Arbeit mit dem Nachwuchs nutzen und können in der Einrichtung multipliziert werden. 

Medienfreie Alternativen eingeschlossen: Eine gute Möglichkeit bietet hierzu eine Literacy-Reise ins Land der Kinder- und Jugendliteratur und seine Gattungen von A-Z , die ebenfalls Bestandteil des Lehrplanes für Literatur- und Medienpädagogik ist.

Kontakt

Fachakademie für Sozialpädagogik Mühldorf
Starkheim 3, 84453 Mühldorf a. Inn
T +49 8631 986370
F +49 8631 9863718
E-Mail

Ansprechpartner Leitung:

Christian Peiser

Christian Peiser, Schulleiter

Christian Peiser, Schulleiter

Pfarrer
Leiter der Fachakademie
E-Mail

Marianne Glück

Marianne Glück stellvertretende Schulleitung

Marianne Glück, stellvertretende Schulleitung

Stellvertretende Leiterin der Fachakademie
E-Mail

Ansprechpartnerinnen Sekretariat und Verwaltung:

Irene Seyfried

Rosemarie Precht

Icon

Flyer Fachakademie Mühldorf

Back To Top